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Selbsthilfegruppen für Messies - was ist davon zu halten?

Selbsthilfegruppen sind Zusammenschlüsse von drei bis sechs, acht oder zehn Personen. Die Mitglieder einer Selbshilfegruppe stehen in ähnlichen Lebenssituationen oder sind von vergleichbaren Schwierigkeiten betroffen.

Das Ziel ihrer gemeinsamen Arbeit ist die Bewältigung sozialer, persönlicher oder krankheitsbedingter Belastung.


Was leisten die Selbsthilfegruppen?

Das Ziel von Selbsthilfegruppen ist es, die persönliche Situation des einzelnen Gruppenmitglieds zu verbessern und seine sozialen Fähigkeiten zu stärken und zu erweitern.

Die Möglichkeit des Austausches und der gegenseitigen Unterstützung in der Gruppe ist ein grosser Vorteil, weil dadurch die besonders bei Menschen mit einem Messie-Syndrom typische Isolation aufgebrochen werden kann.

In der Gruppe wird die Bildung eines sozialen Netzwerkes bei den Betroffenen als eine der vordringlichsten Aufgaben angestrebt.




Selbsthilfegruppen für Messies:



Voraussetzung für die Teilnahme an der Selbsthilfgruppe:


Sich selbst als Messie erkannt haben.

Die Bereitschaft, das eingeschliffene Verhalten zu ändern.

Verständnis und Akzeptanz gegenüber anderen Menschen mit gleichen Problemen.

Gut zuhören können und nicht bewerten.

Keine überhöhten Anforderungen an andere stellen.

Nicht "Lehrmeister" spielen oder Erfolgszensuren geben wollen. 



Was du heute kannst entsorgen, verschiebe nicht auf morgen!








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